650 Milchkühe

Betrieb in Westflandern

Herausforderung:

Dieser Milchviehbetrieb befindet sich in der Nähe der Küste in Westflandern. Aufgrund der des sehr salzhaltigen Bodens ist es unmöglich, hier einen Brunnen für die Tränkewasserversorgung zu nutzen. In dieser Region kostet städtisches Wasser 2,50 € pro m3. Eine Investition in eine eigene Wasserversorgung wird sich schnell amortisieren. Außerdem wird der Betrieb aufgrund seiner Größe (650 Milchkühe) nicht einmal einen Anschluss für Stadtwasser erhalten. Er ist daher auf Regenwasser, Oberflächenwasser und Tiefenentwässerung angewiesen.

Wie funktioniert das?
Das Regenwasser wird in großen unterirdischen Zisternen gesammelt und anschließend als Tränkewasser für das Vieh in die Wasserleitung gepumpt. Wenn das Regenwasser ausgeht, greift man auf Oberflächenwasser zurück. Das Problem hierbei sind zum einen die bakterielle Verunreinigung in den Zisternen und zum anderen eine hohe Anzahl an Schwebeteilchen. Bakterien vermehren sich schnell in warmem und stehendem Wasser. Die Wassertests zeigen daher eine sehr starke bakterielle Verunreinigung an und machen deutlich, dass die Qualität des Tränkewassers unzureichend und damit unzuverlässig war.

Der Wassercheck:

Das Tränkewasser muss von Schwebstoffen gefiltert werden.

Das Tränkewasser muss von der Quelle an gut, sauber und zuverlässig sein.

Das System muss automatisiert und zuverlässig arbeiten

Unsere Lösung:

Um den Prozess richtig zu starten, entfernen wir zunächst die Schwebstoffe aus dem Tränkewasser durch zwei selbsttätig spülende Vorfilter. Dieses Selbstspülsystem filtert kontinuierlich die Verschmutzung aus dem Wasser. Da es zwei Filter gibt, kann dieser Prozess in dem Moment fortgesetzt werden, in dem sich der andere Filter selbst reinigt. Wenn alle groben Partikel aus dem Wasser entfernt sind, befreit eine große UV-Lampe das Wasser von Bakterien. Dieses Verfahren funktioniert nur, wenn keine Restverschmutzung vorhanden ist, daher sind die davor angeordneten Filter wirklich notwendig. Nach der Desinfektion des Wassers ist der Landwirt sicher, dass er sauberes und vor allem keimfreies Tränkewasser erhält.

Die Qualitätsprüfung:

Die folgenden Wassertests sind vor und nach der Installation durchgeführt worden. Diese Wasserproben werden an der Pumpe entnommen, von der das Wasser zu den Kühen fließt. Die Leitungen und Tränken bedürfen noch einer Säuberung von bakteriologischen Verschmutzungen.

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