Tränkwasser für Rinder

Ein gutes Tränkwassersystem ist eine lohnende Investition

Hochleistungskühe trinken täglich mindestens 150 Liter Wasser und können an einem heißen Tag bis zu 200 Liter Wasser pro Tag aufnehmen. Dies ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass Milch zu 87 % aus Wasser besteht. Außerdem trinken sie sehr schnell. Innerhalb einer Minute können sie bis zu zwanzig Liter Wasser aufnehmen. Wasser ist eine Grundvoraussetzung für die Aufnahme von Trockenmasse (Futtermittel) und die Wasseraufnahme wirkt sich daher direkt auf die Milchleistung aus. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Tränkwasseraufnahme bei Ihrem Milchvieh genauso wichtig wie die Stimulierung der Futteraufnahme. Da Kühe wählerisch sind (sie riechen besser als Menschen), muss dieses Wasser schmackhaft und geruchlos sein. Es gibt hier also buchstäblich und im übertragenen Sinne viel zu gewinnen.

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Eigener Tränkwasserbrunnen

Viele Milchviehhalter, schätzungsweise die Hälfte, haben ihren eigenen Brunnen, um ihren Wasserbedarf zu decken. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieses Wasser nicht immer für den direkten Verzehr durch die Kühe geeignet ist. Das Wasser muss genügend Mineralstoffe und nicht zu viel Eisen enthalten. Eisen stört nämlich die Absorption anderer Mineralstoffe und verursacht Ablagerungen in der Leitung, in denen sich Bakterien und Pilze einnisten können. Eine zu hohe Härte muss ebenfalls verhindert werden, da zu hartes Wasser die Verdauung stören kann. Bei einer hohen Wasserhärte tritt eine Pufferwirkung auf und dies wirkt sich negativ auf den pH-Wert im Magen aus. Dies ist besonders wichtig bei Jungtieren. Erhalten Ihre Kühe qualitativ hochwertiges Tränkwasser?

In den Küstengebieten, in denen das Grundwasser in geringer Tiefe Salz enthält, lohnt es sich nicht, einen Brunnen zu graben. Dort installieren wir Anlagen zur Reinigung von Oberflächenwasser, Regenwasser oder Wasser, das aus einer Tiefendrainage gewonnen wird.

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Die Kuh ist ein Feinschmecker

Eine Kuh ist ein wahrer Feinschmecker. Daher beeinflusst der Geschmack und die Qualität des Tränkwassers die Wasseraufnahme einer Kuh. Kühe haben einen guten Geruchssinn und wenn sie den Geruch des Wassers nicht mögen, werden sie es nicht oder viel weniger trinken. Der Geschmack von Wasser variiert je nach Region und hängt von der Menge an Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium ab.

Von allen Landsäugetieren benötigen milchproduzierende Kühe das meiste Wasser pro Tag. Dies liegt daran, dass Milch zu mindestens 87 Prozent aus Wasser besteht. Für jeden Liter Milch, den eine Kuh gibt, muss sie drei Liter Wasser trinken. Darüber hinaus muss sie zu jedem Kilogramm Trockenmasseaufnahme zusätzlich fünf Liter Wasser trinken. Wenn eine Kuh ausreichend trinkt, wird die Futteraufnahme stimuliert. Dadurch wird eine bessere Energieversorgung und Pansenfunktion erzielt. Eine Kuh, die das Wasser nicht mag, trinkt weniger und produziert daher weniger Milch. Studien zeigen, dass qualitativ gutes und sauberes Wasser eine höhere Futteraufnahme und eine höhere Milchleistung gewährleistet.

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Die verschiedenen Geschmacksrichtungen von Tränkwasser

Nicht nur die Sauberkeit des Wassers bestimmt den Geschmack des Wassers, sondern auch die darin enthaltenen Mineralstoffe. Beispielsweise hat Wasser mit einem geringen Mineralstoffgehalt im Allgemeinen einen etwas weicheren Geschmack. Sulfat und Magnesium verleihen dem Wasser einen etwas bitteren Geschmack. Natrium und Chlorid sorgen wiederum für einen leicht salzigen Geschmack. Viel Eisen sorgt dafür, dass der Kuh das Wasser nicht schmeckt. Es ist wichtig, dass das Wasser eine ausreichende Menge an Mineralstoffen enthält und sauber ist, damit die Kuh das Wasser trinkt. Darüber hinaus ist auch die Länge der Tränke wichtig. Diese sollte so lang sein, dass eine Kuh etwa fünf Minuten lang trinken kann, ohne von einer anderen Kuh gestört zu werden. Der Stall oder die Weide müssen immer mit einer optimalen Wasserversorgung ausgestattet sein.

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Brunnen- oder Leitungswasser garantiert keine gute Qualität

Wenn Sie Ihre Kühe mit Brunnen- oder Leitungswasser versorgen, bedeutet dies nicht automatisch, dass die Wasserqualität gut ist. Das Tränkwasser kann nämlich auch zu viel Eisen und andere Substanzen enthalten. Darüber hinaus erscheint das Wasser vielleicht zuerst sauber, aber beim Transport von der Quelle zur Tränke kann es verschmutzt werden. Das Wasser kann beispielsweise durch verschmutzte Rohre oder Tränkebecken verunreinigt werden. Biofilme und Verschmutzungen können als idealer Nährboden unerwünschtes Bakterien- und Pilzwachstum verursachen. Diese Biofilme können sich leicht in Wasserleitungen und Tränken bilden. Überprüfen Sie daher regelmäßig die Tränken, ob sie noch sauber genug sind. Wenn das Wasser nicht in Ordnung ist, trinkt die Kuh weniger, als sie tatsächlich benötigt. Das Sauberhalten der Tränken wird oft unterschätzt, muss aber bei der täglichen Arbeit des Landwirts eine hohe Priorität haben.

Sehen Sie sich hier unser Konzept an:

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Besseres Tränkwasser für Ihre Rinder in vier Schritten

Als Milchviehhalter wollen Sie natürlich gesunde Kühe, die so viel qualitativ hochwertige Milch wie möglich produzieren. Eine gesunde Kuh braucht gesundes Tränkwasser. Um dies zu realisieren, arbeiten wir in 4 Schritten:


  • Verteilung
  • Aufbereitung
  • Dosierung
  • Überwachung

Wenn diese vier Schritte optimal ausgeführt werden, wird das Tränkwasser der Kühe gesünder und sauberer. Sie werden das Ergebnis dann an der Milchleistung ablesen können.

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Was sagen unsere Kunden?

„Die Wasserproben beweisen den Vorteil der Ultrafiltration"

Dries Lahousse

Inhaber eines gemischten landwirtschaftlichen Betriebs mit 220 Milchkühen (316 Stallplätze), Masthähnchen und Ackerbau

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Sauberes Tränkwasser realisieren

Wasserquelle

Abhängig von Ihrer aktuellen Wasserquelle oder der am besten geeigneten Wasserquelle wird der Ausgangszustand des Wassers bestimmt. In der Praxis sind die häufigsten Wasserquellen: Leitungswasser, Brunnenwasser oder Regenwasser/Oberflächenwasser. Welche Wasserquelle am besten geeignet ist, hängt von Faktoren wie Verfügbarkeit, Volumen, Standort und Kosten ab. Bei der Tränkwasserreinigung arbeiten wir in vier Schritten:

Verteilung

Dieser Schritt umfasst alles, um Wasser von A nach B zu transportieren. Also von der Wasserquelle zur Tränke der Kuh. Sind Ihre Leitungen in Ordnung, verfügt die Pumpenleistung über eine ausreichende Kapazität und befinden sich die Tränkstellen an den richtigen Standorten?

Aufbereitung

Bei diesem Schritt steht die Wasserqualität im Mittelpunkt. Alle unerwünschten Substanzen werden aus dem Wasser entfernt. Der erste Schritt besteht darin, das Wasser mit Hilfe der eigenen Sinne zu beurteilen. Dabei betrachten wir unter anderem die Farbe und den Geruch. Anschließend wird die Zusammensetzung der Mineralstoffe untersucht. Anhand dieser Ergebnisse wird eine geeignete Aufbereitungsanlage empfohlen.

Dosierung

Wenn die unerwünschten Substanzen aus dem Wasser entfernt werden, wird anschließend die Zusammensetzung verbessert. Erst dann wird das Wasser richtig gesund. Der pH-Wert wird wiederhergestellt, Futtermittelzusatzstoffe werden hinzugefügt und Reinigungs- und Desinfektionsmittel werden dosiert, um eine Biofilmbildung zu verhindern.

Überwachung

Der letzte Schritt ist wichtig, um die Qualität des Wassers sicherzustellen. Die Wartung der Anlagen und die Überwachung der Wasserqualität sind dabei von großer Bedeutung. Die Wasserwerte werden mit Sensoren und regelmäßigen Messungen überwacht. Auf diese Weise haben Sie immer die Garantie, dass Ihre Rinder sauberes und gesundes Tränkwasser erhalten.