Tränkwasser für Schweine

Ein gutes Tränkwassersystem ist
eine lohnende Investition

Wasser ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Tierernährung. Wenn Schweine schlechtes Wasser zur Verfügung haben, fressen sie weniger. In Hinsicht auf eine bessere Futteraufnahme und damit einem besseren Zuwachs spielt Wasser eine wichtige Rolle. Es ist beispielsweise bekannt, dass die Ferkel von Sauen mit einer hohen Wasseraufnahme in der Trächtigkeit bei der Geburt signifikant schwerer sind, korrigiert um die Gesamtzahl der geborenen Ferkel. Die Kolostrumproduktion ist ebenfalls höher, so dass die Ferkel besser ins Leben starten. Darüber hinaus verringert eine hohe Wasseraufnahme am Ende der Trächtigkeit das Verstopfungsrisiko. Durch einen weicheren Kot verläuft der Geburtsvorgang einfacher.

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Schlechtes Tränkwasser erhöht das Krankheitsrisiko

In einer Aufzuchtabteilung ist es normalerweise ziemlich warm, besonders beim Einstallen der Ferkel. Sie trinken dann noch sehr wenig, so dass die Durchflussrate in den Leitungen niedrig ist und sich das Wasser erheblich erwärmt. Dies führt zu einem übermäßigen Wachstum von Bakterien, Viren, Pilzen und Hefen.

Schlechtes Wasser erhöht das Krankheitsrisiko und daher ist gutes Tränkwasser eine Lebensnotwendigkeit. Das Tränkwasser hat Einfluss auf die Gesundheit der Schweine und damit auch direkt auf das Wachstum der Tiere und die Qualität des Fleisches. Außerdem muss das Wasser genügend Mineralstoffe und nicht zu viel Eisen enthalten. Eisen stört nämlich die Absorption der anderen Mineralstoffe und verursacht Ablagerungen in der Leitung, in denen sich Bakterien und Pilze einnisten können. Eine zu hohe Härte muss ebenfalls verhindert werden, da zu hartes Wasser die Verdauung stören kann. Bei einer hohen Wasserhärte tritt eine zu hohe Pufferwirkung auf und dies wirkt sich negativ auf den pH-Wert im Magen aus. Dies ist besonders wichtig bei Jungtieren.

Beim Bau eines neuen Stalls wird normalerweise zu wenig auf Wasserqualität und Wasserverschwendung geachtet. Statt in ein gutes Tränkwassersystem zu investieren entscheidet man sich für die Zugabe von Desinfektionsmitteln und Zusätzen ins Wasser.

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Geschmack von Tränkwasser von Bedeutung

Schmackhaftes Wasser enthält wenig Salze, Eisen oder organische Substanzen. Dabei ist auch die Gewöhnungsphase wichtig: Sobald Ihre Schweine an den Geschmack von Wasser gewöhnt sind, werden sie es meist mögen und es gerne trinken. Sie müssen jedoch dafür sorgen, dass die Werte innerhalb der Normen liegen.

Schädlichkeit des Tränkwassers für die Tiere

Wie schädlich Tränkwasser für Ihre Schweine ist, wird durch schädliche Mikroorganismen und Chemikalien bestimmt. Unschädliches Trinkwasser enthält kaum Stickstoffverbindungen. Eine Stickstoffverbindung entsteht beim Abbau einer organischen Substanz und kann aus Nitrit, Nitrat und Ammonium bestehen. Diese Substanzen reichern sich beispielsweise im Winter in Gräben an. Dort findet sich hauptsächlich Nitrit, das bei Tieren den Sauerstofftransport im Blut hemmt. Auch ein hoher Salzgehalt im Wasser kann schädlich sein. Nicht nur Schweine, auch Geflügel reagieren sehr empfindlich auf hohe Salzkonzentrationen.

Neben Natrium sollten Sie auch die Schwefelkomponenten Sulfat und Sulfid im Auge behalten. Insbesondere Sulfid ist sehr giftig. Glücklicherweise kommen normalerweise keine Schwermetalle in unserem Grund- und Trinkwasser vor. Wenn Sie jedoch Probleme mit Verunreinigungen haben, ist es sinnvoll, das Wasser auf Schwermetalle untersuchen zu lassen. Diese Untersuchung kann auch nützlich sein, wenn man Metallleitungen verwendet.

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Wasserqualität an der Tränkstelle

Brunnenwasser kann zunächst als Tränkwasser geeignet sein, sich aber im Laufe der Zeit qualitativ verschlechtern. Ihr Brunnenwasser kann mit Bakterien kontaminiert werden und Ihre Leitungen können beispielsweise über kommunizierende Röhren über den Schwimmerbehälter verschmutzen. In diesem Fall können Stickstoffverbindungen ins Tränkwasser Ihrer Schweine gelangen. Brunnenwasser bietet daher keine zweifelsfreie Garantie. Dies ist beim Leitungswasser nicht anders: Prinzipiell ist es immer als Tränkwasser geeignet, es kann aber dennoch in den Leitungen und im Stall verunreinigt werden. So kann sich beispielsweise in den Leitungen ein Biofilm bilden.

Messung der Wasserhygiene

Sie können die allgemeine Hygiene des Wassers anhand der Keimzahl messen. Eine eventuelle fäkale Kontamination wird über die E. coli-Keimzahl angezeigt. Wenn dem Wasser etwas hinzugefügt wird (z. B. Medikamente), besteht die Möglichkeit, dass sich ein Biofilm mit Pilzen und Hefen in den Leitungen bildet. Wenn mehr als 10.000 Pilze und Hefen pro Milliliter anwesend sind, handelt es sich um eine mikrobiologische Verunreinigung des Wassers. In diesem Fall ist es nicht ratsam, das Wasser als Tränkwasser für Tiere zu verwenden.

Was sagen unsere Kunden?

„Die Tatsache, dass ich derzeit ausschließlich mit gereinigtem Wasser tränken kann, ist meiner Meinung nach der Beweis dafür, dass die Anlage funktioniert."

Johan Matthys
Testemonial - Johan Matthys
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Wasserzufuhr im Auge behalten

Das Wasser muss immer frei durch die Leitungen, Wasserhähne oder Nippel fließen können. In den Leitungen können sich durch Eisen, Mangan oder Oxidation Ablagerungen bilden. Des Weiteren kann eine hohe Eisenkonzentration oder Wasserhärte dazu führen, dass Medikamente nicht gut wirken. Dies liegt an den Ablagerungen. Darüber hinaus können Leitungen verstopfen oder Wasserhähne undicht werden. Probleme können auch im Inneren von Leitungen auftreten, beispielsweise wenn Mikroorganismen und Bakterien an der Leitungsinnenseite haften bleiben und ein Biofilm entsteht. Wenn Sie dies nicht im Auge behalten, nehmen die Wasserqualität und der Durchfluss ab.

Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Schweine genügend Tränkstellen haben und verteilen Sie sie gleichmäßig im Stall. Ein Schwein trinkt doppelt so viel wie es frisst. Eine Sau trinkt etwa 20 Liter Wasser pro Tag. Eine schlechte Wasseraufnahme hat somit einen direkten Einfluss auf die Gesundheit der Schweine.

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